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Interview Dr. Ben Gehl #wirhaltenzusammen #gemeinsamsindwirstark

 

 

In der aktuellen Krisensituation voller Angst, Unsicherheit um die Gesundheit von einem selbst, seinen Liebsten und Mitmenschen, Wirtschaftskrise, Änderung des Lebens, Einschränkung und Isolation, Freunde und Bekannte deren Business auf Stopp ist, dass sie sich mit aller Kraft aufgebaut haben. Diejenigen, die arbeiten gehen müssen, versuchen tapfer ihren Beitrag zu leisten, um das System aufrecht zu erhalten, mit der Angst sich am Arbeitsplatz bzw. am Weg dorthin anzustecken. Verzweiflung derjenigen, denen in den eigenen vier Wänden ein Lagerkoller droht. Eine Stimmung voller Ungewissheit und Sorgen. Aber auch voller Chancen und Lerneffekte?

Daher mache ich meine #wirhaltenzusammen Initiative, um Menschen zu verbinden und Gedanken auszutauschen, wie man mit der aktuellen Situation umgeht.  Neben VIPs wie Kimberly Budinsky, Julia Furdea, Miss Vienna Beatrice Körmer, Dancer Against Cancer Gründerin Yvonne Simona Rueff, Moderatorin Martina Kaiser, Bloggerinnen wie Julietta Mademoiselle und Lae Lae Laura Zöhrer, Star-Designer Niko Niko, MQ Vienna Fashion Week Gründerin Elvyra Geyer,  Designerin Sabine Karner, Medienprofis und Unternehmern freue ich mich über die offenen Worte eines besonders kompetenten Arztes, Dr. Ben Gehl.

Wie erlebt der Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie mit Ordination im 19. Bezirk die derzeitige Corona-Situation? Folgende Fragen hat mir Ben beantwortet:

 

Was ist deine Stärke, auf die du dich in der aktuellen Krise verlassen kannst?

Fachlich gesehen ist es die Basisausbildung der Medizin, weil ich so auch nun im hausärztlichen Notdienst in den Spitälern wie auch in der Nachbarschaftshilfe aushelfen kann. Für mich persönlich ist es die mentale Stärke, die mich in Krisenmomenten an das Positive glauben lässt und mir neue Ideen und Visionen aufzeigt und mir die Energie gibt, Gutes zu tun und daraus wiederrum positive Energie zu schöpfen.

 

Wie erlebst du diese Wirtschaftskrise?

Ich glaube, dass wir in den letzten Tagen und Wochen ausgiebig darüber berichtet haben, was es alles Negatives gibt – wie schlimm die Auswirkungen in Italien sind, wie viele Kranke es gibt, wie viele Tote es geben wird und welchen Einfluss auf unsere Wirtschaft, besonders auf die kleinen Unternehmen und unsere ganzen Steuergelder, die Krise haben mag. Nichts desto trotz sehe ich diesen Moment auch als große Chance für Unternehmen, aber auch für jeden Einzelnen von uns.

 

Was können wir daraus lernen?

Es ist an der Zeit achtsam zu sein, es ist an der Zeit über festgelegte Strukturen, Arbeitsabläufe und seinen Arbeitsalltag nachzudenken und es ist an der Zeit daraus zu entscheiden, was wir in Zukunft für uns, aber vor allem auch für andere Menschen tun möchten. Denn einfach nur auf sich selbst zu schauen und jeden Tag im Standard-Alltag zu leben kann langfristig nicht erfüllend sein, was die aktuelle Zeit besonders aufzeigt.

 

Was machst du, um gerade jetzt mental und körperlich gesund und soweit es geht glücklich zu bleiben?

Ich denke es ist wichtig, dass Menschen Rituale und Aufgaben haben. Deswegen stelle ich mir auch in diesen Zeiten den Wecker, arbeite täglich an meinen Visionen, versuche Menschen in meinem umliegenden Bereich Mut zu machen oder Hilfe anzubieten. Für mich selbst gehe ich 1-3 mal am Tag laufen und alleine an die frische Luft, um fit zu sein und Sonne zu tanken. Ich koche selber, kaufe gesund ein, lese gute Bücher und mache all die Dinge, für die ich im Alltag keine Zeit gehabt habe.

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